Bei dem Begriff „Langenfeld“ handelt sich um eine alte Flur- und Katasterbezeichnung, die für Felder mit einer länglichen Form steht. In der Description von Neersen aus dem Jahre 1660 wird das vom ‚Kreutz‘ (dem Friedhof) bis zum ‚Schwarzen Pfuhl‘ gelegene „Langefeld“ als 50 Morgen 18 ‘h Ruthen groß beschrieben. Im November 1961 beschloss der Stadtrat die Bebauung des Wohngebiets „Auf der Höchte” zwischen ‚Kirchhofstaße‘ und ‚Venloer Straße‘ (B7). Im 1962 erschlossenen Bebauungsgebiet „Auf der Hoechte“ sollten die neuen Planstraßen C-D-E auf Vorschlag von Peter Vander nach einer alten Flurbezeichnung ‚‚Im langen Feld“ genannt werden. Der Gemeinderat entschied sich endgültig am 29.10.1962 für den Namen „‚Im Langenfeld“.
Geplant war die Errichtung von eingeschossigen Einzelhäusern und zweigeschossigen Reihenhäusern für insgesamt knapp 500 Personen. Das vom Schiefbahner Architekten Wolfgang Samland geplante Baugebiet umfasste eine Größe von 30 Morgen. Davon gehörten 20 Morgen der Gemeinde Neersen und 10 Morgen der „Baugesellschaft Rheinische Heimstätte“ in Krefeld. Im ersten Schritt wurden der „Gemeinnützigen Wohnungsbau Gesellschaft“ (GWG) des Landkreises die Grundstücke für die Errichtung von drei Blöcken mit 15 Reihenhäusern überlassen. Die verbleibenden fünf Blöcke mit 25 Häusern und 50 Wohnungen sollten später von der Gemeinde als Vorratseigenheime errichtet werden.
Im Sommer 1963 war das Baugebiet weitestgehend fertiggestellt. Die Straße Im Langenfeld verläuft zunächst von der Straße ‚Am Römerfeld‘ in südöstliche Richtung, dann weiter in nordöstliche Richtung, um in nordwestlicher Richtung wieder auf die Straße ‚Am Römerfeld‘ zu stoßen. Im Langenfeld (1962)
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