Das ‚Kleinbruch‘ gehörte ursprünglich zum ‚Schiefbahner Unterbruch‘ und erstreckte sich vom Schloß Neersen ausgehend, nördlich der alten Niers, bis zum ‚Bökel‘. Südlich des ‚Kleinbruchs‘ lagen ‚Mühlenbruch‘ und ‚Clörbruch‘. Das ‚Kleinbruch‘ war etwa 242 Morgen groß. 1937 wurden an der Kleinbruchstraße von der „Rheinischen Kleinsiedlung“ die ersten zehn Häuser, mit den Hausnummern 1-10, erbaut. Ein Jahr später erhielt, auf Vorschlag des Ortsgruppenleiters Baum, die Straße offiziell den Namen ‚Hermann-Göring-Straße‘.
1938 entstanden im Anschluß an die Bauten auf der ‚Virmondstraße‘ zehn weitere Kleinsiedlungshäuser. Vor allem sollten kinderreiche Familien im „Kleinbruch“ bodenständig gemacht werden. Durch den Krieg konnten diese Häuser jedoch erst im Frühjahr 1948 bezogen werden. Auch von 1948-1952 wurden weitere Bauten errichtet. Am 24.11.1954 benannte der Gemeinderat von Neersen die neue Straße, in der Siedlung an der ‚Virmondstraße‘, mit Kleinbruchstraße. 1957 wurde die Straße bis zur ‚Bengdbruchstraße‘ verlängert. Die Kleinbruchstraße verläuft vom ‚Niersweg‘ in nordöstlichen Richtung bis zur ‚Bengdbruchstraße‘, dabei kreuzt sie die ‚Virmondstraße‘. Hermann-Göring-Straße (-1945), s.Gemeinderat vom 6.9.49, S. 5, Kleinbruchstraße (1954)
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