Ein „Hag“ ist ein meist von einer Hecke eingehegtes bzw. eingefriedetes Gelände. Auch die Hecken für die Einhegung selbst wurden so bezeichnet. Der Wortbestandteil -ha(a)g(en) weist als verbreiteter Flur- oder Ortsname auf dieses Siedlungselement im Mittelalter und der frühen Neuzeit hin. Im...
Neersen
Warum tragen die Straßen ihre Namen und wo liegen die Straßen? Dieses Verzeichnis gibt Antworten darauf. Es sind über 540 Dokumente hinterlegt, die nach und nach ergänzt werden; neue Erkenntnisse werden eingepflegt.
Die vorliegenden Informationen über die Straßennamen stammen aus dem Bestand des Archivs der Stadt Willich, des Archivs der Heimat- und Geschichtsfreunde Willich e.V., dem privaten Bestand von Peter Wynands sowie weiterer Quellen wie OpenStreetMap, Wikipedia, usw.
Wir bedanken uns ausdrücklich beim Archivar der Stadt Willich, Herrn Udo Holzenthal und seinem Team, das uns bei der Suche nach Informationen tatkräftig unterstützt hat, sowie bei Peter Wynands, der seine privaten Aufzeichnungen zur Verfügung stellte.
Wir freuen uns über das Interesse an dieser historischen Zusammenstellung genauso wie über Anregungen, weitergehende Informationen, oder Fragen, die Sie haben. Melden Sie sich unter info@Heimatverein-Willich.de
Haubenden
Das Suffix „-hau“ als Bestandteil von Ortsnamen kennzeichnet Orte, in deren Nähe Holz geschlagen wurde.
Hauptstraße
Die Hauptstraße stellt gleichzeitig Ursprung und Zentrum der Gemeinde Neersen dar.
Heckenrosenweg
Der Weg wurde 1952 im neuen Bebauungsgebiet nördlich der ‚Virmondstraße‘ angelegt.
Hermann-Brangs-Straße
Hermann Brangs wurde am am 9.4.1899 in Anrath geboren. Unmittelbar nach Kriegsende gehörte er zu den ersten Männern die in Neersen die Sozialdemokratische Partei aufbauten.
Hohnschaft
Am Niederrhein bis zu Beginn des Jahrhunderts unterste ländliche Verwaltungseinheit, die meist aus Einzelhöfen, in Ausnahmefällen auch aus mehreren Dörfern bestand.
Hopfenweg
Hopfen ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewächse.
Hörenweg
Der Hörenweg ist benannt nach dem „Hörenhof“. Am dem vom Kickenweg abzweigenden Hörenweg zeugen noch Reste alter Gebäude vom Gut der 1920 ausgestorbenen Familie Hören.
