Küfer, auch Fassbinder oder Böttcher genannt, ist ein Handwerker, der Behälter und Gefäße – meist aus Holz – herstellt. An der Küferstraße selbst wohnte zwar kein Küfer, aber in Willich gab es mehrere; der letzte war Johannes Kreggenwinkel, der bis 1975 seine Werkstatt an der Friedrichstraße hatte.
Am 26.3.1969 benannte der Gemeinderat Willich die Straßen im Gebiet des Bebauungsplans Nr. 15 südlich Martin-Rieffert-Straße. Die von der Moosheide zunächst in südlicher Richtung verlaufende, dann nach Osten abknickende und in die Straße An der Schettruh mündende Erschließungsanlage erhielt dabei den Namen Küferstraße.
Die Küferstraße beginnt an der Moosheide kurz hinter der Einmündung Osterather Straße und endet an der Straße An der Schettruh. Es gibt einige Seitenstraßen mit gleichem Namen, die als Sackgasse enden.
1974 wurde an der Küferstraße das neue Alten- und Pflegeheim des DRK mit insgesamt 54 Altenwohnungen fertiggestellt. 2004 wurde ein Teil des Heimes abgerissen, um 34 Wohnungen für betreutes Wohnen zu schaffen.
1969 Küferstraße
