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Die Bezeichnung Sickeskreuz ist abgeleitet vom Namen Siechenkreuz. Das Siechenkreuz wurde 1731 vom kurkölnischen Notar Johannes Ackers an der ‚Kreuzstraße‘ zwischen Willich und der Honschaft Dickerheide errichtet.
An der Stelle des Kreuzes stand bis ins 18. Jahrhundert ein Siechenhaus, in dem Aussätzige und Pestkranke isoliert wurden. Sie kamen zum Teil aus Osterath und Kaarst.

1798 musste der Amtmann Lenders auf französischen Befehl das Kreuz umreißen lassen, nach der Befreiung wurde es wieder aufgestellt.
Der jetzige Kruse Boom (Krauser Baum), an dem das Siechenkreuz steht, muss zwischen 1816 und 1826 gepflanzt worden sein. Gemeinsam mit dem Siechenkreuz wurde der Baum 1965 zum Naturdenkmal erhoben.
Im Februar 1967 fuhr ein LKW das Siechenkreuz um. Die einzelnen Bestandteile wurden wieder zusammengesetzt und restauriert, so dass das Denkmal wieder auf seinem alten Platz aufgestellt werden konnte. 

Der alte Baum musste zwischenzeitlich aus Altersgründen gefällt und durch einen neuen ersetzt werden.

Die Straße Am Sickeskreuz verläuft in einem Halbkreis von der Straße ‚Hover Kull‘ zunächst in südliche Richtung um dann in westlicher Richtung wieder auf die Straße Hover Kull zu gelangen.

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