Die Straße, deren Namensgeber Wilhelm Marseille (* 04.09.1804, † 12.02.1968) war von 1840 bis 1868 Bürgermeister von Willich.
Bevor die Marseillestraße gebaut wurde, gab es an der Stelle eine Parkanlage mit Treibhaus. 1913 erwarb das Stahlwerk Becker das nördlich der Anrather Straße gelegene Birgel’sche Gelände und legte hier Projektwege für eine spätere Bebauung an. Dabei handelte es sich um die spätere Werkmeisterstraße und die Marseillestraße. An der Einmündung Anrather Straße mit der heutigen Marseillestraße stand das Casino des ehemaligen Stahlwerks Becker. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte dann eine Umsetzung des Projektes.
Die Straße wurde dann erst zwischen 1961 und 1964 gebaut und endete zunächst an der Wegerhofstraße, bis das heutige Wohngebiet entlang der Marseillestraße Richtung Nordwesten entstand. Nach Querung der Lauenburger Straße endet sie als Sackgasse mit Wendehammer.
An der Ecke Wegerhofstraße / Marseillestraße baute Hans Clahsen 1970 eine Art Kiosk für Zeitschriften und Büroartikeln. 1972 wurde das Haus zu einem Speiselokal umgebaut.
1961 Marseillestraße
