Der Konrad-Adenauer-Park liegt ca. 200 Meter vom Ortskern entfernt. Er hat drei Zugänge: Von der Bahnstraße, Parkstraße und der Straße Am Park.
1925 erwarb die Gemeinde Willich den Bauernhof Lautenhof, um auf dessen Gelände einen Park zu errichten. Der Park mit dem Weiher wurde zum Teil auf dem Grund des Lautenhofs, ein anderer Teil auf einem Stück des alten Friedhofs, der 1819 dort eingerichtet wurde, angelegt. Der Friedhof wurde 1909 aus Platzmangel aufgegeben und zur heutigen Hülsdonkstraße verlegt. Es sind heute noch Grabsteine von den Priestern, die in Willich lebten, sowie der Gedenkstein von Katharina Esser, die mit einer Spende das Willicher Krankenhaus mitfinanzierte, vorhanden. Auch das alte Hochkreuz steht noch.
In den 1950er Jahren erntete Hans Verstraeten, der an der Krefelder Straße einen landwirtschaftlichen Betrieb hatte, im Park auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs Heu. Er besaß auch den Leichenwagen von Willich, den er zu jeder Beerdigung fuhr.
1976 wurde der Volkspark umbenannt zum Konrad-Adenauer-Park.
1819 Friedhof und Grund des Lautenhofs
1925 Volkspark
1976 Konrad-Adenauer-Park
