Der Name der Straße leitet sich von der Familie Hover ab, die bis 1936 an der Kreuzstraße, heute Hover Kull (Kull = Grube) eine Ziegelbrennerei mit Ringöfen betrieb, in denen Feldbrandsteine gebacken wurden.
Bis 1956 förderte Richard Hover noch Sand und Kies aus drei Baggerlöchern. Das Umfeld der Seen hieß im Volksmund Ringorve (Ringofen).
Bis 1928 hatte der Allgemeine Schützenverein Willich (ASV) auf dem Gelände seinen Schützen- und Kirmesplatz.
Am Rande der drei, die Hover Kull bildenden Seen entstand in den 80er Jahren ein Neubaugebiet. Am 5.5.1983 benennt der Stadtrat von Willich den Straßenzug südlich der beiden Seen mit Hover Kull. Ab 1984 wurden dort die ersten Häuser gebaut.
Die Straße Hover Kull verläuft von der Kreuzstraße zunächst in östliche Richtung, um dann in südlichen Verlauf mit der Straße Am Sickeskreuz ein Carré zu bilden.
