Die fünf Häuser am Weg „Bue“ waren bis 1944 unter der Adresse ‚Krefelder Straße‘ verzeichnet. Am 18. Februar 1964 benannte der Gemeinderat Willich den Weg nach dem Bauernhof ‚Buenhof‘ aus dem 16. Jahrhundert.
Neben dem ‚Buenhof‘ gab es schon im 17. Jahrhundert einen ca. 20 x 20 Meter großen Judenfriedhof. Nach dem Krieg wurden die noch vorhandenen Gebeine zum Friedhof am Bertzweg in Schiefbahn umgebettet.
Die „Bue“ führt heute von der Krefelder Straße nach Osten, vorbei an Kiefernstraße und Lärchenweg und endet als Sackgasse an der Stelle, wo einst der ‚Buenhof‘ stand. Ende der 1960er Jahre wurden Teile der „Bue“ umbenannt in Lärchenweg und Erikastraße. Bis 1980 waren die „Bue“ und alle Zuwegungen unbefestigt.
Durch die Überlandleitung kam die Stromversorgung erst 1928 zur „Bue“; bis dahin benutzten die meisten Bewohner noch Petroleumlampen. Und nach dem Bau einer Strumpffabrik an der Krefelder Straße im Jahr 1957 (später Wehrbereichs-Bekleidungsamt der Bundeswehr) erhielten die Häuser die erste Wasserversorgung; davor gab es nur die Eigenversorgung durch Brunnen.
1964 Bue
