Die Wilhelmstraße ist eine Verbindung von der Krusestraße zur Grunewallstraße.
Bereits 1891 wurde die Wilhelmstraße mit einer Pflasterinne versehen. Nach dem ersten Weltkrieg wurden auf der Wilhelmstraße Baracken für Obdachlose gebaut, die bis 1968 standen.1929 entstanden dann die ersten Häuser für kinderreiche Familien.
Am 20.6.1930 beschloss der Gemeinderat Willich, die ursprünglich mit Wilhelmstraße bezeichnete Straße (heutige Verbindung zwischen Peterstraße und Neusser Straße) in Martin-Rieffert-Straße umzubenennen. Im Gegenzug erhielt die Straße an den Reichsheimstätten den Namen Wilhelmstraße.
1948 wurden schließlich im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus für Flüchtlinge drei Doppelhäuser errichtet, deren Grundstücke im ehemaligen Kaisersaal Schiffer unter den Antragstellern verlost worden waren (es gab mehr Bewerber als Grundstücke).
1949 wurde die Wilhelmstraße teilweise kanalisiert und behelfsmäßig befestigt.
Ab 1952 wurden die Häuser von Nr. 10 bis 25 gebaut.
1959/60 erfolgte der Ausbau der Wilhelmstraße (Kanalbau, Abgrenzung der Bürgersteige, Regulierung der Straßenfläche).
1891 schon vorhanden,
Wilhelmtraße seit 1930
