Die Krefelder Straße beginnt an der Kreuzung Düsseldorfer- / Park- / Peter- und Fischelner Straße und führte früher bis zur Anrather Straße / Gutshof Fichtenhain an der Krefelder Stadtgrenze. Heute endet sie nördlich an der Kreuzung Hoxhöfe / Heideweg / Autobahn-Auffahrt A 44.
Bis zur Einmündung der heutigen Von-Rolf-Straße hatte die Straße die Bezeichnung Krefelder Weg, danach bis 1881 Alperheide, bis 1908 Heideweg und nach 1920 dann durchgehend Krefelder Straße.
Die Bewohner waren meist Bauern oder überwiegend in der Landwirtschaft tätig.
An der Krefelder Straße liegt die katholische Kirche St. Mariä Rosenkranz.
Das Einzugsgebiet der Pfarre war bekannt unter dem Namen Willicher Heide. In den Jahren von 1906 bis 1934 wurde an Sonn- und Feiertagen die Kapelle in Fichtenhain besucht. Somit war der Wunsch nach einer eigenen Kirche naheliegend und durch den Neubau der Kirche St. Mariä Rosenkranz, die am 1.10.1938 eingeweiht wurde, in die Tat umgesetzt.
Dieses Gemeinschaftsgefühl wurde noch gefördert mit der Einweihung der katholischen Schule II (heute Gemeinschaftsgrundschule Willicher Heide).
Inzwischen ist die geistliche Nutzung der Kirche beendet. Am 30.5.2015 erfolgte die Entwidmung. Das Inventar wurde ausgeräumt und andernorts verwendet. Zeitweise wohnten danach -bis etwa 2023- Flüchtlinge im dortigen Wohnhaus.
Krefelder Weg
Alperheide (-1881)
Heideweg (-1908)
Krefelder Straße (ab 1920)
