Karl Borromäus Arnold lebte von 1901 bis 1958. Er entstammte der christlichen Gewerkschaft in Düsseldorf und war in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg Vorstandsmitglied in Westdeutschland. Er war Anhänger des „Christlichen Sozialismus“. Nach dem Kriege gehörte er zu dem Mitbegründern der CDU und der Einheitsgewerkschaft (DGB). Auch war er Mitgründer der „Rheinischen Post“. Der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Karl Arnold allerdings durch seine Wahl von 1947-1956 zum zweiten Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen.
Die Karl-Arnoldstraße liegt im Gewerbegebiet Münchheide. In diesem Bereich des Bebauungsplans 69 W – Münchheide III wurden die Straßen nach bekannten Industriellen oder Gewerkschaftern der deutschen Geschichte benannt. Am 24.April 1991 wurden die Bezeichnungen durch den Liegenschaftsausschuss beschlossen.
Die Karl-Arnold-Straße beginnt an der Kempener Straße gegenüber der Einmündung Hundspohlweg und führt in einem großen Bogen bis zur Hans-Böckler-Straße. Dabei verbindet sie die Abschnitte II und IV des Gewerbegebietes Münchheide.
1991 Karl-Arnold-Str.
