Der Name Mühlenstraße (früher Mühlenweg) resultiert daraus, dass sie von der Bahnstraße im Willicher Ortskern zur Liffersmühle führte.
Die Mühlenstraße war ursprünglich in einem schlechten Zustand und nach längeren Regenfällen kaum passierbar. Deshalb wurde sie im November / Dezember 1901 auf einer Strecke von 180 Metern tiefer gelegt und gewalzt.
1912 wurde auf einer Länge von 255 m eine Gasleitung verlegt. Noch vor dem ersten Weltkrieg wurde die Straße verbreitert; dafür kaufte die Gemeinde am 05.04.1913 ein Grundstück von Jakob Hannen an. Zu der Zeit endete die befestigte Straße an der heutigen Korschenbroicher Straße (L 382), führte aber als Feldweg weiter nach Westen zur Mühle.
Am 05.06.1929 beschloss der Gemeinderat Willich die Kanalisierung der Straße. Erst 1954 beschloss der Gemeinderat Willich, die Verlängerung der Mühlenstraße weiter nach Westen in Richtung Moltkestraße ebenfalls mit Mühlenstraße zu bezeichnen.
Am 08.05.1933 erfolgte die Umbenennung in Hermann-Göring-Straße. Nach Kriegsende erhielt die Straße wieder ihren alten Namen.
An der Ecke Mühlenstraße / Bahnstraße hatte 1919 Anna Busch ein Lebensmittelgeschäft mit Tabakwaren. 1957 baute der Eigentümer das Haus um. Es entstand ein Lebensmittelgeschäft, welches von Wolfgang Wirichs geführt wurde. Es war das erste SB-Geschäft in Willich. 1973 konnte Wirichs sich vergrößern und zog zur Kreuzstraße 7 (heute Kodi). Das Haus an der Mühlenstraße / Bahnstraße wurde nochmals umgebaut. Von 1973 bis 2023 ? war dort die Filiale der Deutsche Bank. Heute ist dort ein Stoffladen.
Mühlenweg (-1912)
Mühlenstraße (-1933)
Hermann-Göring-Straße (-1945)
Mühlenstraße
