Gleich zwei wichtige Ereignisse wurdem im Museum KampsPitter gefeiert:
Der Tag des Archivs und der Internationale Weltfrauentag!
So haben die Mitarbeiter unseres Archivs am Vormittag ihre Zusammenarbeit mit dem Archiv der Stadt Willich wie auch dem Bürgerverein Anrath vorgestellt. Es ging um ein Projekt, das jahrelange Recherchen nötig machte und mit viel Arbeit verbunden war: Die Straßennamen in der Stadt!
Der Stadtarchivar Udo Holzenthal, der Leiter des Archivs des Heimat- und Geschichtsvereins Uwe Richter wie der Projektleiter Bernd-Dieter Röhrscheid und Werner Genings vom Bürgerverein Anrath stellten das Ergebnis dazu vor. So kann man z. B. auf der Internetseite unseres Vereins unter den vier Stadtteilen die Beschreibungen unserer Straßen finden, die alphabetisch geordnet sind.
Sie wurden von Kai Hoffmann auf unserer Seite installiert. Allen, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben, gilt unser herzliches Dankeschön!
Ebenso herzlich konnten wir DANKE sagen unserer Heimatfreundin Mara Ring, die auch in diesem Jahr Frauen in den Focus genommen hat, deren Andenken wir in der Stadt Willich bewahren und die auf Straßenschildern zu finden sind.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Willich Diana Schrader wies auf die wichtige Zusammenarbeit ihrerseits mit dem Stadtarchiv und dem Heimatverein hin und unterstrich die gemeinsame Arbeit, die zur Bewahrung der Geschichte dient und sie der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Unser Stadtarchivar hatte dann am späteren Nachmittag noch historische Crime-Geschichten parat, die zum Teil als wirklich gelungene Kurzfilme zu sehen waren, zu Gehör gebracht. Noch nicht ganz so alte Geschichten von Tätern (alle aufgeklärt!) schockierten jedoch die Besucher zum Schluß und mußten bei einem Getränk noch ‚verdaut‘ werden.
So ging ein wunderbarer Tag zu schnell zu Ende. Die Vortragenden haben uns alle eindrucksvoll vor Augen geführt zum einen, wie wertvoll Archive als Orte der Erinnerung und Forschung wie auch der gesellschaftlichen Reflektion sind; zum anderen wurde gerade im Kontext zum Weltfrauentag deutlich, wie wichtig es ist, die Geschichten, Leistungen und Perspektiven von Frauen sichtbar zu machen und dauerhaft zu bewahren.
Dass dieses Thema viele Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Willich interessierte, zeigte der große Besucheransturm an diesem Tag. Danke allen Teilnehmenden, allen Vortragenden und dem Aktiventeam des Museums für die Vorbereitung und Durchführung dieses gelungenen Tages.
Als kleines Zeichen der Wertschätzung überreichte der Vorstand den Akteuren ein Töpfchen mit besonderem Salz. Warum Salz? Nun ja – ohne Salz schmeckt alles ein bisschen fad!
Und ohne engagierte Menschen wie sie wäre auch unsere Geschichtslandschaft deutlich weniger würzig oder!?
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