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Die mittelalterliche Bebauung Willichs verlief mit einem Wall und Graben dort, wo sich heute die Grabenstraße befindet. An der Stadtmauer lag Peters Poort (Peters Tor). Das Stadttor stand an der Peterstraße / Ecke Grabenstraße. Die Bezeichnungen Peters Poort und Peterstraße stammen vom Bauernhof Thonneik-Hof, der sich Peters Erb nannte und am Ende der kleinen Peterstraße / Ecke Grabenstraße lag.
Der Landwirt Karl Heyes hat lange Zeit den Thonneik-Hof bewirtschaftet. 1980 stellte er den Betrieb dort ein. Das Hofgebäude wurde abgebrochen und ein Mehrfamilienhaus mit Geschäften neu gebaut. Der Heyes-Hof wurde an die Beckershöfe verlagert.

Die Grabenstraße führt von der Neusser Straße zur Burgstraße.
1957 ist die Straße befestigt und rechts und links mit Bäumen zu einer Allee gestaltet worden. Leider mussten schon einige Bäume (Plantanen) gefällt werden; die verbliebenen stehen seit 2016 unter Natur-Denkmalschutz.
Seit 1991 gibt es eine ‚Polizeistation Willich‘ an der Grabenstraße. Sie war bis 1956 im Willicher Rathaus am Kaiserplatz untergebracht.

Grabensraße

 

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