KampsPitter hat ein neues Schmuckstück
Heribert Schmitz, der mit seiner Frau Ursula in Niederheid lebte, bereitete unsere Mundartnachmittage immer wieder musikalisch vor.
Aber er beschränkte sich nicht nur auf die Zusammenstellung der Lieder, sondern textete manche Reime selbst, jeweils zur Jahreszeit passend. Themen wurden von ihm ausgewählt. Gedichte wurden „op platt“ vorgetragen oder Texte zu bekannten Liedern gesungen.
Das hört sich einfach an, ist es aber nicht! Das weiß jeder, der schon einmal gedichtet hat und das dann auch noch zu einer Melodie gesungen hat. Er spielt dazu gekonnt auf einer Steirischen Harmonika*, die unter Kennern ein echtes Schmuckstück ist.
Leiser ist Heribert Schmitz viel zu früh verstorben, worüber wir sehr traurig sind. Seine Frau Ursula hat uns nun die steirische Harmonika im Andenken an Heribert für das Museum KampsPitter übergeben. Darüber haben wir uns sehr gefreut und versprochen, das gute Stück auch gut zu pflegen. Dabei muss ein solch großartiges Instrument regelmäßig auch gespielt werden.
Daher fragen die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich, ob jemand in Willich diese Harmonia spielen kann und bereit wäre, ab und zu mit uns im Museum KampsPitter das eine oder andere Lied zu spielen.
Kontakt kann gerne unter der Adresse FJStapel@heimatfreunde-Willich.de oder der Mobil-Nummer 015115152333 aufgenommen werden. Wie würden uns sehr freuen.-
Nachfolgend noch eine kurze Beschreibung der Harmonia (Quelle: Wikipedia):
Die Steirische Harmonika ist ein Diatonisches Wechselbalginstrument, das vor allem in der Alpenländischen Volksmusik Verwendung findet. Der Unterschied zu anderen Diatonischen Akkordeons besteht vor allem in der Verwendung der stark klingenden sogen. Helikonbässe und dem Gleichton. Das Wort „Steirisch“ hat nur wenig mit dem Land Steiermark zu tun. Diese Bauart des Akkordeons wurde in Wien erfunden. Durch den Diatonischen Aufbau ist sie besonders geeignet, alpenländische Volksmusik zu spielen. Diese Musik wurde in Wien „steirisch“ genannt als Synonym für ländliche Musik und daher wurde das neue Instrument Steirische genannt. (Quelle: Wikipedia)
Foto:
Übergabe de Harmonia durch Ursula Schmitz (Mitte)
An (von links) Edith Max, Peter Borger und Ernst Kuhlen
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