Die Hoxhöfe wurden nach dem Hof der Familie Hox benannt. Er liegt neben weiteren neun Bauernhöfen an diesem Weg. Der Hof wurde Großhoxhof genannt und stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Das Haus mit der Adresse Hoxhöfe 18 lag am Napoleonsweg und führte früher von der Hückelsmay östlich bis zur Gaststätte, unmittelbar an der Straße Höxhöfe/Alperheide. Schon unter Napoleon war der Bauernhof eine Postkutschenstation mit Übernachtungsmöglichkeiten.
1880 wurde dort die erste Restauration eröffnet mit dem Namen Restauration Look, benannt nach den Eigentümern Familie Look.
Nach dem Tod des letzten Betreibers 1961, wurde dort 1962 die erste Bar Willichs, die Arabika Bar, eröffnet. Der jetzige Eigentümer hat Teile der Bar so gelassen, wie sie früher war. Das Haus steht unter Denkmalschutz.
Das Haus und die nähere Umgebung nannte man im Willicher Dialekt Schricken End, denn dort soll vor 1790 ein Galgen der Stadt Krefeld gestanden haben und Todesurteile vollstreckt worden sein.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Krefeld wurde festgestellt, dass Willich zur damaligen Zeit dem Königlichen Amt von Linn unterstellt war. Das bedeutet, dass Willich keine Gerichtsbarkeit hatte. Die Galgen haben in Hüls und in Krefeld gestanden, die Orte sind bekannt. Es ist jedoch möglich, dass vor 1794 in der Nähe des Lokals ein Galgen gestanden haben könnte, dies wäre aber nicht mehr festzustellen. Von 1794 bis 1813 haben die Franzosen den linken Niederrhein besetzt und den Galgen abgeschafft und das Schwertgericht eingeführt.
Die Straße Hoxhöfe führt von der Krefelder Straße in östliche Richtung bis zur Straße Alperheide, parallel zur Autobahn (A44).
