Ausstellung am Sonntag, 21. Juli und Sonntag, 28. Juli jeweils von 14 bis 17 Uhr

Am Offenen Sonntag, 14. Juli, wurde um 15 Uhr die Bilder-Ausstellung von den Hobbykünstlerinnen José Adomat, Ingrid Fritsche, Karin Gehlen, Steffi Milius, Nicole Niessen, Heidrun Roth, Lilo Schmidt-Metten und Helga zum Bruch aus dem Kreis unserer Heimatfreunde mit einer Vernissage eröffnet.

Dazu fanden sich zahlreiche interessierte Besucher im Museum KampsPitter ein. Während der Eröffnungsansprache der 2.Vorsitzenden kamen noch einige Gäste, so dass noch weitere Stühle benötigt wurden, was die Heimatfreunde gern möglich machten.

Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Grafik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der bildenden Kunst.
Während Bildhauerei und Architektur dreidimensionale Werke hervorbringen, geht es in Malerei sowie in Grafik und Zeichnung in der Regel um flächige Werke. Im Gegensatz zur Zeichnung geschieht dies durch das Aufbringen von feuchten Farben mittels Pinsel, Spachtel oder anderer Werkzeuge auf einen Malgrund. Diese Techniken werden unter dem Begriff Maltechniken zusammengefasst.

Die klassische Malerei mit Ölfarben gilt natürlich immer noch als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst, die insbesondere bei Stillleben und Landschaftsbildern, aber auch bei Porträts zur Anwendung kommt. Künstler schätzen sie aufgrund ihrer guten maltechnischen Eigenschaften.

Diese Form der Malerei ist bereits seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Glanzzeit war die niederländische Barockmalerei, die Ölfarbe mit Harzen versetzte, um den emailleartigen Tiefenglanz zu erzielen. Von den Niederlanden ausgehend verbreitete sich diese Technik über ganz Europa und war lange Zeit die maßgebliche Maltechnik für Ölgemälde. Sie wurde dann von anderen Techniken und Farben verdrängt. Zum Beispiel von der Aquarellmalerei.

Sie hat einen großen Vorteil: sie führt schnell zu finalen Bildern. Im Gegensatz zu vielen anderen künstlerischen Techniken ist auch der „Startaufwand“ gering und der Trocknungsprozess sehr kurz. Daher haben viele Maler Aquarelle für Skizzen und Studien genutzt. Zu den Künstlern, die die Geschichte der Aquarellmalerei geprägt haben gehören z. B.: Albrecht Dürer (1471 – 1528) und August Macke (1887–1914) sowie Emil Nolde (1867–1956).

Man unterscheidet die gegenständliche Malerei und die abstrakte Malerei.
Die gegenständliche Kunst zeigt uns die Wirklichkeit, also Lebewesen, Landschaften oder Objekte entsprechend unserer sinnlichen Wahrnehmung. Die Darstellung realer Objekte wird auch als Figuration bezeichnet.

Das Gegenteil davon ist die gegenstandslose oder abstrakte Kunst. Die abstrakte Kunst ruft keine Erinnerung hervor und enthält keinen Hinweis auf die sichtbare Wirklichkeit. Sie ordnet oder kombiniert mit Farben, Kontrasten, Linien, mit geometrischen Formen ohne absichtliche Abbildung von Gegenständen. Dadurch sind abstrakte Bilder zeitlos.

Die Anfänge abstrakter Kunst liegen in der Zeit nach 1910. Zu den maßgeblichen Begründern werden Wassily Kandinsky, Piet Mondrian, Frantisek Kupka und Robert Delaunay gezählt.

Eines der radikalsten und kontroversesten Werke der abstrakten Malerei ist das berühmte „Schwarze Quadrat“ von Kasimir Malewitsch, das im Jahr 1915 erstmals ausgestellt wurde. Zu den modernen Künstlern zählen natürlich auch: Pablo Picasso, Paul Klee, Claude Monet, Salvatore Dali und Henri Matisse.
Die neue malerische Sichtweise verbreitete sich rasch in Europa. Im Jahr 1913 kann man schon bereits von einer Mode sprechen.

Heute ist die abstrakte Malerei integraler Bestandteil der Kunst der Moderne.

Unsere Heimatfreundinnen haben sich mit unterschiedlichen Techniken vertraut gemacht und malen abstrakte und gegenständliche Bilder in Kreidepastell, in Acryl- und Spachteltechnik. Sie sind alle Autodidakten und haben sich durch mehrere Malkurse ihr Können angeeignet.

Die Besucher erfreuten sich an den ausgestellten Bildern und staunten über das Gesehene.

Die Ausstellung kann auch
am Sonntag, 21. Juli und Sonntag, 28. Juli
jeweils von 14 bis 17 Uhr im temporären Raum des neuen Gebäudes im Museum besichtigt werden.  Sie sind herzlich eingeladen!

P.S.: Die Informationen über die Malerei wurden aus dem Internet (meist Wikipedia) entnommen.

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