Am Offenen Sonntag, dem 10. Oktober 2021 (14 bis 18 Uhr), pflegen die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich die alte Tradition des Kappesschabens.

Dazu stehen die entsprechenden Steinguttöpfe, die sogenannten „Döppen“, für das Einlegen und Einstampfen bereit.

Für die Sauerkrautherstellung ist frischer fester Weißkohl am besten geeignet. Nach dem Entfernen der äußeren Blätter muss der Weißkohl fein gehobelt werden. Jede Schicht des Sauerkrauts muss so lange „gestampft“ werden, bis die austretende Flüssigkeit den Weißkohl überdeckt.

Dann wird das Kraut in den Döppen abwechselnd mit Salz, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und Wein geschichtet.
Nun ist die erste Arbeit getan und der Weißkohl wird im Steintopf mit einem sauberen Tuch bedeckt, mit einem Gegenstand (z.B. Stein) beschwert und an einem kühlen Ort gelagert.

Das geschieht bei uns im Schuster- bzw. Waschhaus. Einmal pro Woche wird dann das Tuch gewechselt und der Gärprozess beobachtet. Nach gut 6 Wochen ist die Gärung abgeschlossen und das Sauerkraut verzehrfertig.

Es kann nun roh verzehrt werden. Bei uns wird dann das Kraut im Januar gekocht und wenn möglich zum Verzehr angeboten.

Es gibt dann auch Kraut in Form von Salaten zu probieren. Auch Kartoffeln, Kräuterquark und Nürnberger Rostbratwürstchen werden gegen kleines Geld ausgegeben. 

Helfen Sie mit – ein wenig Muskelkraft ist gefragt. Es macht Spaß und es steht alles bereit!

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