Edith Max. – Die Jahreshauptversammlung der Heimat- und Geschichtsfreunde war erneut erfreulich gut besucht.

Danke an alle teilnehmenden Mitglieder! Auch drei unserer Ehrenmitglieder waren anwesend sowie der stellvertretende Bürgermeister Dietmar Winkels und der Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Willich Franz Auling, die alle herzlich begrüßt wurden. Zu Ehren der verstorbenen Mitglieder unseres Vereins im vergangenen Jahr erhoben wir uns von unseren Plätzen und legten eine Gedenkminute ein.

Unser Vorsitzender Ernst Kuhlen blickte zurück auf ein turbulentes und sehr arbeitsreiches Jahr 2019. Das Bauprojekt wurde mit der Eröffnung im Februar zu Ende gebracht und das neue Museumsgebäude am 22. 2. offiziell eingeweiht.

Der Vorsitzende bedankte sich für die große Unterstützung und das enorme Engagement bei allen aktiven Mitarbeitern/Innen. Sein besonderer Dank galt der Stadt Willich, die alle Anliegen ernst genommen und stets nach einer Möglichkeit gesucht haben, Hilfe zu leisten und Unterstützung zu geben. Informationen durch die Presse und durch die Politik wurden ebenfalls sehr gut angenommen. Viele interessierte Besuchergruppen haben seither unsere angebotenen Veranstaltungen genutzt und Führungen durch unser Museum gebucht, das inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Das hat natürlich den ganzen Einsatz unserer ehrenamtlich arbeitenden Aktiven gefordert.

Einen Wermutstropfen gab es leider im Jahr 2019 durch die Nachbarn, die ihr Privatleben durch das Museumsleben gestört sehen, wobei Brauchtumspflege in jeglicher Hinsicht und geschichtliches Arbeiten besonders mit Kindern jedoch ausdrücklich gewünscht und akzeptiert werden. Um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten, wurde bereits im vergangenen Jahr beschlossen, in 2020 nur noch an jedem zweiten Wochenende eine Veranstaltung stattfinden zu lassen.

Danach gab Ernst Kuhlen einen Einblick in den Finanzhaushalt, deren Kassenbestand und Verbuchung durch die Kassenprüfer Heinrich Burgartz und Peter Lenders geprüft und die Buchführung für korrekt erklärt wurde. Somit konnte dem Vorstand und der Kasse einstimmig die Entlastung ausgesprochen werden.

Als neuer Kassenprüfer für den ausscheidenden Heinrich Burgartz wurde Manfred Adomat einstimmig gewählt. Den Jahresrückblick auf das Jahr 2019 führte die 2. Vorsitzende Edith Max aus.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die anstehenden Wahlen des 1. Vorsitzenden/de, des Schatzmeisters/in, des 2. Beisitzers/in und des Schulwartes/in. Die 2. Vorsitzende, Edith Max, übernahm das Wort und bedankte sich für die hervorragende Arbeit des 1. Vorsitzenden Ernst Kuhlen. Sie fragte die Versammlung, ob es Vorschläge für einen Kandidaten gibt;

Es wurde ausdrücklich die Wiederwahl von Ernst Kuhlen gewünscht. Ernst meldete sich zu Wort und sagte, dass er sich noch einmal für 4 Jahre zur Wahl stellt, aber auch nach 2 Jahren, falls es einen Interessenten gibt, gerne das Amt abgeben und nur noch unterstützend tätig sein würde.
Ernst Kuhlen wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an.

Leider ist unser Schatzmeister Rainer Lück erkrankt. Seine Frau Ria Lück, die in letzter Zeit daher schon die Aufgaben ihres Mannes unterstützend übernommen hat, wurde zur Wahl (zunächst bis zum Ende der Amtszeit ihres Mannes) vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Sie nahm die Wahl an. Für die Wahl des 2. Beisitzers, dessen Arbeit insbesondere das Archiv und den historischen Bereich umfasst, stellt sich Bernd-Dieter Röhrscheid für weitere 2 Jahre zur Verfügung. Er wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an. Christoph Macke wurde zur Wiederwahl als Schulwart vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Auch er nahm die Wahl an.

Unser Ehrenmitglied Monika Goertz fragte, ob der neu gepflasterte Weg zum Museum auch eine Beleuchtung bekommt. Dank Herbert Gehlen und der Stadt Willich haben wir zumindest drei alte Laternen für die Beleuchtung bekommen können, die in diesem Jahr aufgestellt werden. Für die weitere Beleuchtung bleibt der Verein mit der Stadt im Gespräch. Ernst Kuhlen berichtete noch kurz über den erfolgreich fahrenden Bürgerbus, dessen Verein sich aus der Initiative des Heimatvereins gegründet hat. Inzwischen sind 40 Fahrer/Fahrerinnen im Einsatz und konnten bereits den 1000sten Fahrgast begrüßen.

Die Bürger/Innen sind sehr froh über diese Möglichkeit, schnell und sicher Ziele im Ort zu erreichen und äußern dies auf vielfältige Weise. Ein Dankeschön an alle, die sich dafür stark gemacht haben.

Dankeschön für die Treue der Heimatfreunde/Innen und -mitglieder; erfreulicherweise werden es immer mehr – Seien Sie Herzlich Willkommen ! Schön, dass die Stadt Willich, die in diesem Jahr mehrfach ihren 50sten Geburtstag feiert, hier in Schiefbahn im „KampsPitter“ zusammenwächst und dadurch Allen ein Stück HEIMAT schenkt.

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