Aktuelles

Edith Max. – Der 1. Mai ist ein aufregender Tag! Und immer wieder bringt er uns vorab ins Schwitzen,
die Sorge ist in aller Munde: „Hält das Wetter oder nicht!?“

Aber die Heimatfreunde/Innen sind Glückskinder!
Der Tag begann zwar recht kühl, aber Stunde um Stunde wurde es freundlicher, die Sonne ließ sich sehen und wärmte uns wieder auf.
Und wir konnten sogar auch die Hüpfburg für die Kinder aktivieren.
Am Abend waren wir uns einig: „Es war wieder einmal ein rund herum gelungenes Treffen von Heimatfreunden,
Museumsbesuchern, Gästen, Traktorfreunden, Nachbarn, vielen Familien und Interessierten für die verschiedenen Handwerke.

Der Gottesdienst in Mundart wurde von unserem Diakon Friedhelm Messerschmidt aus Schiefbahn gehalten,
der als Korschenbroicher Jung zwar einen anderen Dialekt spricht, für den man sich aber nicht entschuldigen braucht!
Variiert doch das Plattdeutsche hier von Ort zu Ort und wird doch gut verstanden.
Er machte zwar nicht den Regen, aber das Wasser zum Thema seiner Predigt.
Jedoch ging es hier um Glauben und Vertrauen, Erkennen von Tragfähigkeit und von positiven Erfahrungen.
Unterstützung erfuhren die Heimatfreunde wieder vom Schiefbahner Posaunenchor (vormals Evangelische Emmaus-Gemeinde Willich)
und dem Chor der „Leddschesweäver“ aus Anrath,
die viel zur Pflege der Mundart hier in unserer Heimat – unserer Stadt Willich – tun und die uns auch ein Lied aus Südafrika in Africaans mitbrachten.
„Masithi Amen Siakudumisa“, was zum Mitsingen und –schwingen einlud.
So gingen wir motiviert und freudig und voller Vertrauen in diesen Tag.
Heinrich Burgartz hatte die Traktoren herausgeputzt und stand parat,
um mit Kindern und Eltern und Großeltern mit dem Planwagen eine Runde durch die Felder zu fahren.

Altes Handwerk wie das Klöppeln fand viel Aufmerksamkeit.
Marianne Vormann aus Hagen präsentierte ihre Werke und zeigte gekonnt wie man die vielen Klöppel händelt.
Eine Besucherin brachte unglaubliches Talent und große Fingerfertigkeit mit, als sie das Handwerk ausprobierte.
Praktisches und Schönes zeigten Christiane Gabler mit ihren neuesten farbenfrohen Patchwork-Handtaschen
und Frau Toni Thömmes mit ihren ebenfalls bunten Halsketten,
Armbändern und Broschen aus Glasperlen, die gefädelt und gehäkelt werden.

Für das leibliche Wohl sorgten erneut die Heimatfreunde vom benachbarten Tuppenhof aus Büttgen-Vorst mit Reibekuchen.
Auf Hildegard, Elfi und Hans ist Verlass und die große Nachfrage zeigt, dass sie super Reibekuchenbäcker sind.
Am Grill gab es zum Salat gut gewürztes Fleisch und Würstchen, von Heinrich und Peter perfekt gegrillt.
Am großen, vielseitigen Kuchenbüffet fiel die Auswahl echt schwer.
Bei Waffeln und Popcorn brauchten weder die Kinder noch die Erwachsenen lange überlegen.

Draußen wie Drinnen gab es Musik gleich im Mehrfachpack:
Regina Król aus Anrath und Heribert Schmitz aus Schiefbahn unterhielten die Gäste
mit alten Volksweisen und die Lesschesweäver stimmten uns mit bekannten Liedern in den Wonnemonat Mai ein.

Viele Besucher interessierten sich außerdem für den Baufortschritt im „KampsPitter2“,
wo Theo Nießen (Bauleiter) und Ernst Kuhlen (1. Vorsitzender) gern bereit waren, das Erreichte zu zeigen.
Ein herzliches Wort des Dankes an alle, die dieses Fest bereichert haben; ebenso an alle Aktiven,
die vorbereitet, geholfen und nachbereitet und damit entscheidend zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.
Dankeschön sagen wir auch allen Bäckern/Innen und Sponsoren und last not least unserem Schirmherrn Hans Brocker. DANKESCHÖN!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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